9/23/2014

Magnetic Island - drei Tage im Paradies



Magnetic Island – hier sitze ich in der Bar unseres Hostels (wooo!), neben mir ein gekühltes Zitronenwasser (verspricht einen wilden Abend!) und mein Kopf brummt bei dem Versuch, die Ereignisse der vergangenen Tage zu verarbeiten. Überdies verliebe ich mich alle drei Minuten wieder in den Menschen, der die Playlist des heutigen Abends zusammen gestellt hat: „Mr. Jones“ von den Counting Crows, das Lieblingslied meiner Teenie-Zeit schlechthin, und Jack Johnsons happy-ever-after-Ukulele lassen mich fast vergessen, dass erst gestern unser schönes Charakter-Auto seinen ehrenwerten Offroad-Geist aufgegeben hat (bereits das zweite in zwei Monaten) und auch dieser Roadtrip in Australien bereits zahlreiche Geschichten vom Kaliber „at least you got a story to tell“ hervorgebracht hat. Aber darum soll es heute nicht gehen, schließlich ist Magnetic Island nun wirklich nicht der Ort, um über die Schattenseiten des Reisens nachzudenken.




Während der Überfahrt mit der Fähre von Townsville weht uns eine salzige Brise ins Gesicht. Die Luft ist auch zum Ende des australischen Winters tropisch warm, nach zwanzig Minuten Seegang auf der grünen Korallensee erreichen wir Nelly Bay, den Hafen von Magnetic Island. Als wir von Bord gehen, winkt der Skipper fröhlich mit seiner Mütze und pfeift den Reisenden ein flottes „have a great time on this fantastic island“ hinterher. Am Terminal warten bereits zwei Busse auf die Neuankömmlinge. In den Falschen einzusteigen, ist fast unmöglich, da es auf Magnetic Island nur eine Buslinie gibt, die alle drei Ortschaften bedient. Einzig auf die Richtung muss man acht geben: Wir „boarden“ Richtung Horseshoe Bay.

Gebucht haben wir eine Hütte im Bungalow Bay Koala Village im Nordosten von Magnetic Island. Das Hostel liegt inmitten von tropischem Regenwald – wow! Die Fenster hat man sich beim Bau gespart – statt ihrer gibt es Materialaussparungen in den Wänden, die mit Moskitonetzen gefüllt sind. Schilder kündigen an, dass wir während unseres Aufenthaltes mit dem Besuch von zahlreichen Waldbewohnern zu rechnen haben. Possums stehen demzufolge vor allem auf Küchenpartys, Koalas beobachten meist dezent aus den Wipfeln der Eukalyptusbäume, Ameisen und Vögel schauen dann und wann auch interessiert im Schlafgemach selbst vorbei. Ein nettes Hostel, zertifziert als Eco Tourism Resort, von dem aus man Zugang zu Wanderwegen und den wirklich wahnsinnig schönen Buchten der Insel hat.




Am ersten Tag erkunden wir Horseshoe Bay, sprechen mit Bob, dem kernigen Inhaber des Mini-Supermarktes im Ort, der zum Hawaii-Hemd eine Kette mit vier Haifischzähnen trägt und auf dessen Ladentheke mumifizierte Schlangen und Würfelquallen in großen Einmachgläsern schwimmen.

Unter Palmen wandern wir schließlich Richtung Osten, passieren einen asiatischen Touristen, der lachend in einem Flüsschen steht und offenbar nicht weiß, dass man in North Queensland stets damit rechnen muss, in einem Creek einem Croc auf den Kopf zu treten. Wir stiefeln trockenen Fußes weiter und schon bald bin ich froh, die große Wasserflasche mitgenommen zu haben: Über Wurzel, Stock und Stein geht es rauf und runter. Das Profil meiner Wanderschuhe gibt, was es kann. Wir durchstreifen Savanne, klettern über kleine und große Felsen und horchen gespannt auf die Geräusche, die aus dem australischen Bush dringen. Meist sind es Echsen oder Vögel, die im Laub rascheln, hin und wieder bemüht sich eine Schlange durchs Dickicht und an einer Stelle sind wir überzeugt, ein sehr großes Tier aus voller Brust brummen und röhren zu hören. Das ist und nicht ganz geheuer und so setzen wir unseren Bushwalk fort nach Balding Bay und Radical Bay. Später glauben wir nicht, dass das Röhren, vor dem wir uns gefürchtet haben, der Paarungsruf eines Koalas war...


Radikal schön führt uns der Weg zu letzterer durch ein Feld an Frühlingsblumen an einen Palmenstrand, wo uns eine Familie von Curlews, langstelzigen Schreitvögeln, skeptisch beäugt. Schon gut, wir wollen dem Nachwuchs nichts, lassen die „Locals“ aber doch lieber in Ruhe, man möchte ja nicht stören.






Derselbe Weg, der uns hergeleitet hat, führt uns auch zurück zum Koala Village. Hier angekommen, lassen wir uns in die bunten Hängematten am Pool sinken, lauschen dem Vogelgezeter der täglichen Lorikeet-Fütterung und bemerken erst, als wir verdutzt wieder aufwachen, wie bequem Hängematten eigentlich sind...




Am nächsten Tag wandern wir zu The Forts, Überbleibseln von Verteidigungsstationen aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch hier erwarten uns prächtige Ausblicke. Zudem verheißt ein Schild am Anfang des Wanderweges, dass wir auf Koalas treffen könnten. Diese Aussicht motiviert zum Laufen, auch bei 30 Grad im Schatten und einer unbarmherzig brennenden Mittagssonne.


Den Blick in die Kronen der Eukalyptusbäume gerichtet, stolpere ich von Stein zu Stein. Die erste Hälfte des Rundwegs bleibt koalalos. Auf dem Rückweg dann entdecke ich drei kompakte graue Fellknubbel zwischen den Ästen eines Eukalyptus. Wahnsinn – drei Koalas in der freien Wildbahn! Zwar ist Magnetic Island australienweit als Koala Capital bekannt, doch auch hier muss man durchaus Glück haben, die kleinen Beuteltiere zu Gesicht zu bekommen. Schließlich verschlafen sie rund 18 Stunden eines Tages und sind während ihrer bewegungslosen Ruhephase nicht leicht zu entdecken.




Mein Tierliebhaberherz schlägt schneller, als wir zurück ins Hostel wandern und uns unverhohlen gleich wieder in die Hängematten sinken lassen. Ein bißchen Schaukeln nach links, nach rechts, nach links und ich erwache durch das Gekreische der Rainbow Lorikeets, die im Baum über mir auf die tägliche Fütterung versammeln. Als die Chefin der Vogelküche schließlich mit einer Schale eingeweichtem Weißbrot auftaucht, pratscht sie den Umstehenden schnell eine Ladung kalten Matschs in die Hände und von diesem Moment an dauert es keine ganze Sekunde, bis jede menschliche Futterstelle von einer Schar regenbogenbunter Wuselvögel belagert und abgeschleckt wird.






Ein super cooles Erlebnis, so eine Lorikeet-Fütterung – wenn auch überaus strapaziös für die Ohren. Lorikeets erreichen locker 90 Dezibel mit einem einzigen Schrei. Das sind zehn Dezibel mehr als ein Presslufthammer schafft – wobei sich die Lautstärke pro zehn Dezibel verdoppelt, was bedeutet, dass ein Lorikeet doppelt so laut kreischt wie ein Presslufthammer arbeitet!




Abends trotten wir zum Sonnenuntergang zum Strand. Ebenso kitschig wie schön verabschiedet sich die Sonne in Pink-, Rot- und Orangetönen hinter einem Hügel. Zeit für uns, zum Hostel zurück zu kehren.




Am nächsten Tag besuchen wir den kleinen Tierpark, der zum Hostel gehört. Hier bekommen wir ein Küßchen von einem Red Tailed Black Cockatoo, halten eine Python und lassen uns von einer Echse auf dem Kopf herumtanzen.




Den Rest des Tages verbringen wir in der schönen Hostel-Anlage. Ein gutes Buch, eine Schaukelstunde in meinem neuen Lieblings-Fauteuil, der Hängematte – so klingen drei Tage Magnetic Island traumhaft entspannt aus. Ich glaube, wenn ich nach Deutschland zurückkehre, brauche ich einen Palmengarten, einen Schwarm Lorikeets und eine Hängematte. Während Nummer eins und zwei schwierig werden dürften, bin ich, was die Hängematte angeht, zuversichtlich. In diesem Online-Shop zum Beispiel habe ich schon eine gefunden, die ziemlich genauso aussieht wie "meine" Magnetic Hammock…

8/30/2014

Easy Peasy Chocolate Chip Cookies



Wie hatte ich mir das Reisen anders vorgestellt! Zumindest in Hinsicht auf den Blog: abends gemütlich am Kaminfeuer oder auf dem Balkon sitzen, ganz in Ruhe die dollsten Beiträge schreiben, die Deli From The Valley je gesehen hat, dabei alle (ja, alle!) Entwürfe fertigstellen und gleichzeitig - praktisch wie von Zauberhand - im Blog-Archiv aufräumen. Falsch gedacht! Weil wir viel auf Achse sind, Kängurus füttern, an weißen Stränden um Atem ringen und viel Zeit mit unserem Besuch aus Deutschland verbringen, kommt der Blog leider viel zu kurz. 
Insofern freue ich mich gerade riesig über die eine Stunde in Charlie's gemütlichen Café, wo ich bei einem herrlich künstlich schmeckenden Bananen-Shake (jo, manchmal brauch ich das!) ein bisschen Zeit für meinen Blog habe. 
So schafft es immerhin dieses raffiniert einfache Rezept für vegane Choclate Chip Cookies aus der Versenkung. Ich glaube, das Krümelmonster wäre stolz, wenn wir ihm davon einen Vorrat backten, denn diese Kekse sind knusprig, süß, schnell gebacken und noch schneller vertilgt. Also los:



Das braucht Ihr


  • 120 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 90 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g weiche Margarine
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 2 EL Sojamilch
  • 75 g Schoko-Tröpfchen



So geht's

Backofen auf 160 Grad vorheizen. Mehl und Backpulver vermengen, Zucker und Salz hinzugeben, wieder rühren. Dann Pflanzenmilch, Vanille-Extrakt und Margarine unterrühren, schließlich die Schokotröpfchen hinzugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und eine Viertelstunde im Kühlschrank lagern. Dann mit den Händen etwa walnussgroße Stücke vom Teig abteilen, diese zu einem Taler formen und in großzügigem Abstand auf einem Backblech verteilen, je nach Backofen zehn bis 20 Minuten backen - eben so lange, bis die Kekse goldbraun sind. Kekse auf einem Rost auskühlen lassen und an ein beliebiges Krümelmonster verfüttern ;-)

7/25/2014

Australian Crackles - vegane Schoko-Kokos-Crispies

Vor einigen Wochen habe ich auf dem North Sydney Community Market mit einer interessanten jungen Dame gesprochen, die mal wieder gezeigt hat, dass geht, was man will, wenn man sich traut: unzufrieden mit ihrem "langweiligen und seriösen Job" hat sie diesen hingeschmissen, um dazu tun, was ihr Spaß macht: eine Fee sein und backen! Was für deutsche Ohren zunächst wie Luftschloss klingt, funktioniert in Australien. Als professionelle Fee kann man hier prima leben: Alles, was man dazu braucht, ist ein möglichst breites und individuelles Kostüm-Repertoire (Grunge Fairy, Flower Fairy, Hippie Fairy undsoweiterundsofort) und ein Fünkchen Mut. Den hat "meine" Baing Fairy bewiesen: Sie betreibt heute eine kleine, total seriöse, aber gar nicht langweilige Backstube und organisiert Cupcake-Werkstätten für Kinder. Heute hilft sie kleinen Händchen beim Formen von Muffins und Verteilen bunter Zuckerstreusel auf Creme-Hauben auf dem Rasen des Marktplatzes. Ein rosafarbener Pavillion mit pastellfarbenen Pompons macht auf diese feine Backsache aufmerksam, eine Fee hüpft leichtfüßig und Zauberstab schwingend durch das Rudel kleiner Mädchen und verkörpert damit wohl den Traum jeder der kleinen Bäckerinnen an der langen Backbank.

Mich flirten neben den Cupcakes vor allem die kleinen Schokoberge in Seerosen-Muffin-Förmchen an. Crackles seien dies, erklärt mir die junge Bäckerin, aus Schoko-Krispies, Kokosflocken und Kokosöl erschaffen. Wir unterhalten uns ein wenig und natürlich kaufe ich zwei vegane Crackles. Mein Eindruck: sehr süß, sehr kokosnussig, aber unverschämt gut! Perfekt für einen Kindergeburtstag, finde ich, zumal sie in Nullkommanix zubereitet sind. Los geht's.  


Das braucht Ihr

(für zehn Stück)
  • 100 g Schoko-Reis-Krispies
  • 125 g festes Kokosöl
  • 1,5 EL Kakao
  • 60 g Puderzucker
  • 45 g Kokosflocken

So geht's

10 Muffinförmchen in ein Muffinblech setzen. Kokosöl bei schwacher Hitze in einer Pfanne erwärmen, bis es flüssig ist. Die übrigen Zutaten miteinander vermischen, dabei darauf achten, dass sich der Puderzucker fein verteilt und keine Kugeln bildet. Kokosöl hinzugeben, alles gut miteinander vermengen und in die Muffinförmchen verteilen. Eine Stunde im Kühlschrank erkalten lassen, fertig. 




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Vegan Australian Crackles

Recently I met a really nice lady at the North Sydney Community Market who gave up her serious job to live her passion: baking. Now she runs a small business and organizes cupcakes workshops for kids. Talking to her was really inspiring (there was a fairy, too!). Besides the cupcakes one thing caught my attention: crackles. I had never heard about them before so I asked the nice cupcake lady what they were. Crackles, she told me, and added that they're made out of rice crispies, coconut oil, sugar and dessicated coconut. Of course I bought some vegan crackles straight away. I have to admit that I really did like them albeit being very sweet. At home I gave the recipe a try and here's how I did it:

You'll need

  • 100 g chocolate rice crispies
  • 125 g solid coconut oil
  • 1,5 tbsp cocoa
  • 60 g icing sugar
  • 45 g dessicated coconut


Preparation

Put ten muffin paper cases into the molds of a muffin baking tray. Melt coconut over low heat in a non sticky sauce pan until liquid. Mix cocoa, rice crispies and dessicated coconut until well combined. Sift incing sugar into this mixture. Pour warm coconut oil into the mixture, mix well and fill into muffin cups. Let the crackles sit in the fridge for an hour. Enjoy. 

6/29/2014

Zu der Frage, ob es langweilig ist, täglich am Strand rumzuhängen


Neulich fragte mich jemand aus der Heimat, ob es nicht langweilig sei, jeden Tag am Strand herumzuhängen. Nöö, ist es nicht. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Vielleicht liegt das an meinen treuen Begleitern, die mir die Zeit auf den Felsen über dem Pazifik versüßen: ein gutes Buch (The One And Only Dave Eggers For Ever And Ever!), ein Fernglas (Es ist Whale Watching Season!) und meine Kamera (Es ist Whale Watching Season plus das Meer sieht immer schön aus!). Dazu noch ein bisschen Sonnenschein und Salzwasser in der Luft - und perfekt ist der Nachmittag.

Zwar gibt es eine Sache, die ich noch viel lieber tun würde, als das Meer zu beobachten - nämlich, darin zu plantschen, schwimmen und surfen. Doch das spare ich mir während unseres Winters - kalter Wind, starke Strömungen und von Surfern völlig überfüllte Wellen - und warte auf den Frühling. 
Ich weiß nach wie vor nicht, woher meine Faszination für das Meer kommt. Stundenlang halte ich es auf einer Klippe aus, sehe den Wellen zu, wie sie sich ein ums andere Mal neu formen, wie sie brechen und im Sande verlaufen, während ich manchmal nach einer Stunde Stillsitzen im Kinosessel schon ungeduldig werde, auch wenn der Film mir gefällt.


Neulich war wieder so ein faszinierender Tag, an dem der Pazifik eigentlich ganz ruhig vor sich hin schaukelte. Eigentlich. Denn in South Bondi brachen einige der schönsten Wellen, die ich hier je gesehen habe: türkisgrün, gewaltige Gischt und mittendrin Surfer, die sportlich einiges zu zeigen hatten. 


Ich mag auch den Moment, kurz bevor die Welle bricht: Wasserberge türmen sich auf, man spürt praktisch die geballte Kraft des Ozeans, bevor dieser in einem Krachen die Welle umstürzen lässt.


Und dann ist da noch die Gischt: Wenn der Wind die Welle von deren Kamm her abmäht, entstehen wunderschöne Wasserformationen. Manchmal sogar mit einem kleinen Regenbogen in der Gischt:

Wahnsinn, oder? Naja, und dann ist das Gefühl auch toll, nahezu allein an einem Strand zu sein, den an einem Sommertag durchschnittlich 40.000 Menschen bevölkern.

In unserem Hausflur hängt ein Schwarz-Weiß-Foto von Wellen, die in Bondi brechen. Ob mit oder ohne Farbe - Bondi bleibt 'ne Perle. Schöne Grüße!

6/24/2014

Vegane Linsen-Burger mit Zimt

Fast Food, Teil eins: Burger-Küche! Sollte es in Sydney geben, würde man meinen, und zwar richtig gute. Gibt es auch, und zwar in allen erdenklichen Fleischvariationen, nach vegetarischen oder veganen Burgern sucht man bisweilen auch länger. In Bondi Beach gibt es ein Burger-Restaurant, das sich mit dem Wörtchen "Gourmet" im Namen schmückt - und hier habe ich tatsächlich einen veganen Burger auf der Speisekarte gefunden. Den überaus stolzen Preis habe ich, hungrig, wie ich an dem Tag war, übersehen - zum Glück, denn der Burger war wirklich Eins A! 
Ich habe ihn gründlich inspiziert und versucht, einzelne Bestandteile zu identifizieren, um zu hause selbst vegane Burger Patties zu versuchen. Meine Heim-Variante hat ihr Vorbild geschmacklich nicht eins zu eins wiedergegeben, war aber dennoch sehr, sehr lecker. Die Extrazutat Zimt habe ich ihn Anlehnung an das vegane Kichererbsengemüse mit Zimt bei den Burger-Patties ergänzt. Und das hat funktioniert. Die Patties lassen sich übrigens ohne Geschmacksverlust einfrieren, Hamsterer sind also mit diesem Rezpt für vegane Burger bestens bedient.  
Aileen sammelt auf ihrem fabelhaften Blog Minzgrün derzeit Grillrezepte für den deutschen Sommer - da bin ich gern mit einem Rezept aus BBQ-Country dabei :-)



Das braucht Ihr

Für vier bis sechs Linsenfrikadellen (je nach Größe)
  • 175 g rote Linsen
  • 600 ml Wasser
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 rote Zwiebel 
  • einige Blättchen Petersilie
  • 0,5 - 1 EL Paprikapulver
  • 0,5 EL Kurkuma (optional)
  • 0,25 TL gemahlenen Zimt
  • 35 g Haferflocken
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Ei-Ersatz (z.B. 1 EL Sojamehl angerührt mit 2 EL Wasser)

Für die Burger
  • Sweet-Chili-Soße
  • Ruccola und Baby-Spinat
  • 1/2 Salatgurke
  • 3 Tomaten
  • 1 rote Paprika 
  • 1 reife Avocado

So geht's

Rote Linsen in Wasser zum Kochen bringen, dann 15 Minuten köcheln lassen, bis sie bissfest sind. Wasser abgießen, mit dem Pürierstab zerkleinern. Ei-Ersatzpulver mit Wasser separat anrühren, kurz ziehen lassen. Petersilie waschen, trocken tupfen und hacken. Zerkleinerte Linsen in einer großen Schüssel mit den übrigen Zutaten für die Linsenfrikadellen vermengen, Ei-Ersatz unterheben. Frikadellen aus der Linsen-Masse formen. Öl in einer beschichteten Pfanne oder Grillpfanne erhitzen und die Frikadellen einzeln von beiden Seiten jeweils ein paar Minuten darin braten oder grillen.

Für die Burger Ruccola und Baby-Spinat waschen, trocken schütteln. Gemüse waschen oder schälen und in Scheiben schneiden. Burger-Brötchen aufschneiden, mit Sweet-Chili-Soße bestreichen, Linsenfrikadelle darauf legen, Salat und Gemüse darauf schichten. Brötchen-Deckel drauf, fertig.

Wer mag, grillt das Gemüse ebenfalls - ich persönlich mag lieber die Rohvariante. So oder so - wohl bekomm's! :-)

 
Place lentils with water in a large saucepan. Bring to a boil. Reduce heat and simmer for 15 minutes. Remove from heat. Cool till just warm. Drain water. Process coarsely in a processor/blender.
Place lentil mash in a large bowl. Add all the other ingredients for the patties. Mix well. Refrigerate for 30 minutes (optional if finding hard to roll mixture).
Shape mixture into thick patties. Heat a tablespoon of oil in a large frying pan coating the surface evenly. Place 3 patties in the pan and cook on medium-high heat, turning gently with a butter knife ocassionally till cooked and golden on both sides. Repeat for remaining mixture and cook patties until golden (approximately 5 to 8 minutes for each batch).
Patties can be placed in a pre-heated, switched off oven to keep warm. To reheat, warm in the microwave or lightly on a pan. Patties can be stored in a container in the fridge for 4 to 5 days or frozen with sheets of baking paper between patties for upto a month.
- See more at: http://www.cookrepublic.com/journal/cook-republic-food-blog-wins-best-australian-blog-2013-french-lentil-patties-green-sauce/#sthash.Uv5pQpd8.yYU8AdUC.dpuf
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Vegan lentil burgers with cinnamon and avocado

Fast food, 101: burgers! While it seems to me a very easy job to find a "common" beef burger in any city the same mission can be tough for vegetarians and vegans. Even in Sydney, lots of great diners, bars and restaurants offer a wide range of meat burgers while at the same time sweet potato fries are the only edible dish for vegetarians and vegans. Just recently I found out that a great place that serves vegan burgers is just around the corner of where we live in Bondi Beach. I tried a red lentil burger there and it was really good. In my mind a made a list of the used ingredients and started working on a pattie recipe the next day. It didn't work out exactly like the one from the bar - and yet it tasted exceptionally good. I added ground cinnamon to the patties because it worked out so well in the vegan chickpea dish I made a few weeks ago. Here you go:


You'll need


For 4 to 6 patties:
  • 175 g red lentils
  • 600 ml water
  • 1 clove of garlic
  • 1 Spanish onion
  • some parsley leaves
  • 0,5 tbsp ground paprika 
  • 0,5 tbsp ground turmeric (optional)
  • 0,25 tsp ground cinnamon
  • 35 g rolled oats
  • 2 tbsp olive oil

For the burgers:
  • burger buns
  • sweet chili sauce
  • fresh rocket and baby spinach
  • 1/2 cucumber
  • 3 tomatoes
  • 1 red capsicum
  • 1 ripe avocado

Preparation

Bring lentils in water to boil, then reduce heat and cook for 15 minutes until firm to the bite. Drain water and purée lentils. In a small bowl mix soy flour and water, let sit for a couple of minutes. Wash parsley, blot dry and chop. Mix puréed lentils with the remaining ingredients for the patties in a large bowl, stir soy flour and water mix in. Use hands to form patties from the mixture. Heat oil in a fry or grill pan and fry from each side for a few minutes until done.

Wash rocket and baby spinach, blot dry. Wash or peel vegetables and slice. Cut burger buns open, spread swett chili sauce over cut faces, add lentil patty, salad and vegetables. Top with the other half of the bun and hhere you go! Enjoy your vegan lentil burger!
1 cup French lentils (dry) 2 1/4 cups water 2 tablespoons minced garlic 1 small red onion, chopped 2 tablespoons ground cumin
1 tablespoon smoked paprika
1/4 teaspoon ground cinnamon 1/3 cup rolled oats 2 tablespoons extra virgin olive oil 3 tablespoons tomato paste
salt and freshly ground pepper to taste oil for pan frying - See more at: http://www.cookrepublic.com/journal/cook-republic-food-blog-wins-best-australian-blog-2013-french-lentil-patties-green-sauce/#sthash.Uv5pQpd8.dpsser
1 cup French lentils (dry) 2 1/4 cups water 2 tablespoons minced garlic 1 small red onion, chopped 2 tablespoons ground cumin
1 tablespoon smoked paprika
1/4 teaspoon ground cinnamon 1/3 cup rolled oats 2 tablespoons extra virgin olive oil 3 tablespoons tomato paste
salt and freshly ground pepper to taste oil for pan frying - See more at: http://www.cookrepublic.com/journal/cook-republic-food-blog-wins-best-australian-blog-2013-french-lentil-patties-green-sauce/#sthash.Uv5pQpd8.dpuf
1 cup French lentils (dry) 2 1/4 cups water 2 tablespoons minced garlic 1 small red onion, chopped 2 tablespoons ground cumin
1 tablespoon smoked paprika
1/4 teaspoon ground cinnamon 1/3 cup rolled oats 2 tablespoons extra virgin olive oil 3 tablespoons tomato paste
salt and freshly ground pepper to taste oil for pan frying - See more at: http://www.cookrepublic.com/journal/cook-republic-food-blog-wins-best-australian-blog-2013-french-lentil-patties-green-sauce/#sthash.Uv5pQpd8.dpuf